DepressionenDepressive Verstimmungen gehören zu meinen Schwerpunkten, ich arbeite sehr gern mit depressiven Menschen - auch dann, wenn die Depressionen nicht als eigenständige Störung, sondern als Begleiterscheinung von anderen Störungen auftreten, z.B. bei Ängsten, Zwängen, Abhängigkeiten, Essstörungen usw. Depressionen sind sehr ernst zu nehmen, nicht nur weil sie die Lebensqualität bis zum Nullpunkt senken können, sondern auch, weil sie die Gefahr eines Suizids stark erhöhen. Kennzeichen für Depressionen sind vielfältig; häufig anzutreffen sind grundlose Traurigkeit, Herabgestimmtheit, wiederkehrende sehr schlechte Laune, Verlust der Freude und Interesse an Hobbies und Unternehmungen, sozialer Rückzug, schnelle Ermüdbarkeit, Konzentrationsschwäche, negative Gedanken (Grübeln), Verlangsamung und Einschränkung der Gestik, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, das Gefühl der Minderwertigkeit, passive Suizidgedanken („Die Welt wäre besser ohne mich dran“) usw. Wer unter mehreren dieser Symptome länger als zwei Wochen leidet, sollte unbedingt Kontakt zu einem Arzt oder Therapeuten aufnehmen. Manchmal äußert sich die Depression auch als Wut oder anhaltenden Ärger, sowie auch in körperlichen Beschwerden, z.B. Rückenschmerzen. Nicht jeder Rückenschmerz ist deshalb gleich eine Depression. Es ist leider immer noch zu wenig bekannt, dass psychotherapeutische Verfahren bei leichten und mittelschweren Depressionen eingesetzt werden können. |